Autoaufbereitung DIY - So möbeln Sie Ihren Gebrauchten vor dem Verkauf auf

Auto aufbereiten vor dem Verkauf

Möchten Sie Ihr gebrauchtes Auto verkaufen, gibt es einige Dinge die Sie beachten sollten, um auch wirklich den besten Preis zu erhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie das Fahrzeug privat oder an einen Autohändler wie den Autoankauf Hamburg abgeben möchte. Sollten Sie noch nicht so geübt im Gebrauchtwagenverkauf sein, lesen Sie am besten unsere Tipps und Tricks zum Gebrauchtwagenverkauf. Einige der Dinge können Sie durchaus selber machen und dadurch einen höheren Verkaufspreis erzielen.

Immer wieder gibt es auch Geschichten darüber, dass Fahrzeuge überhaupt nicht weggehen oder es wird von dubiosen Händlern berichtet, die den Preis nur drücken oder das Auto quasi geschenkt bekommen möchten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Fahrzeug am besten einschätzen können und wie Sie es mit ein paar Kleinigkeiten richtig in Szene setzen.

Der Privatverkauf

Wenn Sie Ihr Auto an Privat verkaufen möchten, entstehen Ihnen dadurch einige Vorteile. Sie selbst können nämlich über die Bedingungen und den Preis bestimmen. Allerdings müssen Sie sich darauf einstellen, dass Sie beim Verkauf ein wenig Geduld mitbringen müssen. Dies gilt besonders dann, wenn Sie sich im höheren Preissegment bewegen. Um das Auto verkaufen zu können, werden Sie wahrscheinlich ein Inserat im Internet oder in einer Tageszeitung schalten. Aber auch die unterschiedlichsten Foren oder sozialen Netzwerke bieten sich an, um das Auto anzupreisen. In den Foren finden Sie manchmal Liebhaber, die genau auf der Suche nach Ihrem Auto sind. Auch ein Zettel an Ihrem Fahrzeug kann dazu führen, dass Sie Interessenten finden. Der Vorteil ist, potentielle Käufer sehen das Fahrzeug sofort live und können sich so schon ein erstes Urteil bilden. 

 

Sollten Sie einen Interessenten gefunden haben, setzen Sie für die Probefahrt am besten einen Vertrag auf in dem Sie festlegen, dass der Fahrer bei Schäden für die Selbstbeteiligung oder die Rückstufung Ihrer Versicherung aufkommt. Lassen Sie sich auf jeden Fall zuerst den Führerschein zeigen. Sind Sie sich anschließend einig geworden, setzen Sie einen Kaufvertrag auf, in dem Sie eine Gewährleistung ausschließen. Entsprechende Vordrucke erhalten Sie im Internet. 

Zuerst entscheidet die Optik

Damit Sie Ihr Auto zum besten Preis verkaufen können, sollte dieses optisch ansprechend sein. Denn bevor es an die technischen Daten oder an das Serviceheft geht, schauen sich die Interessenten das Auto erst einmal an. Macht es einen ungepflegten Eindruck, werden viele Käufer schon überhaupt kein Interesse anmelden. Ihr Wagen sollte innen wie außen einen sehr gepflegten Eindruck machen. Bevor es zur Probefahrt geht, sollte Sie ihn waschen, polieren und auch von innen reinigen. Achten Sie hier auf Details wie Felgen oder Kofferraum. Überlegen Sie sich, was Sie alles begutachten würden, wenn Sie ein Auto kaufen möchten. Ist Ihnen das zu viel Arbeit, können Sie auch eine professionelle Reinigung in Anspruch nehmen. Diese kostet zwar ein paar Euro, dafür steigern Sie den Wert erheblich. Alles was nicht in Ihr Auto gehört, sollten Sie auch rausschmeißen. Auf eine Motorwäsche sollten Sie allerdings verzichten. Viele schließen daraus, dass hier zum Beispiel ein Ölverlust einfach verdeckt werden soll. 

Investitionen die sich lohnen

Wenn Sie vor dem Verkauf kleinere Reparaturen durchführen lassen, kann sich dies positiv auf den Preis auswirken. Kleine Dellen oder Lackschäden lassen sich schnell und günstig beheben. Die Optik wird dadurch aber deutlich verbessert. Sollten Sie in Ihrem Auto geraucht haben, überlegen Sie sich einmal, ob eine Ozonbehandlung in Frage kommt. Steht in ein paar Monaten der TÜV an, sollten Sie die Hauptuntersuchung vorziehen. So kann der Käufer sichergehen, dass er kurz nach dem Kauf keine teuren Reparaturen erwarten muss. Eine weitere Alternative ist ein Zertifikat von DEKRA oder TÜV. Dieses kostet zwischen 60 und 120 Euro und schafft zusätzliches Vertrauen. Kontrollieren Sie vorab auch den Reifendruck, den Ölstand und auch, ob die Beleuchtung komplett funktioniert. Sollte nämlich hier etwas nicht stimmen, würde dies den Eindruck erwecken, dass Sie das Auto nicht entsprechend gepflegt haben. 

Präsentieren Sie Ihr Auto angemessen

Investieren Sie auch etwas Zeit in die Fotos, die Sie für Ihre Anzeige brauchen. Denn gute Fotos können die Verkaufschancen deutlich erhöhen. Hier sollten Sie den Grundsatz befolgen, möchten Sie etwas verkaufen, preisen Sie es auch entsprechend an. Beschreiben Sie Ihr Auto ausführlich aber ehrlich. Zählen Sie alle Besonderheiten und Ausstattungsmerkmale auf, verschweigen Sie aber nicht die Mängel die eventuell vorhanden sind. Verzichten Sie auf Fotos, wird es sehr schwer das Fahrzeug zu verkaufen. Dies gilt auch, wenn Sie nur schlechte Fotos zur Verfügung haben. Gibt es eine kleine Beule, sollten Sie auch diese fotografieren. Sie zeigen dem potenziellen Käufer, dass Sie nichts verheimlichen. Zudem kann der Interessent sofort erkennen, dass die Beule die Sie beschrieben haben, überhaupt nicht so schlimm ist. Wenn Sie möchten, können Sie auch ein Video erstellen und steigern dadurch noch einmal die Verkaufschancen. 

Diese Unterlagen benötigen Sie

Wenn Sie Ihr Auto verkaufen, sollten Sie auch sofort alle Unterlagen übergeben. Hierzu zählen die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II wie auch die Prüfbescheinigung, dass Serviceheft und alle Schlüssel. Sollten Sie noch Reparaturrechnungen oder eine Garantiebescheinigung haben, legen Sie diese auch mit bei. Haben Sie an dem Fahrzeug etwas verändern lassen, benötigen Sie auch die Abnahme-Berichte. 

Den richtigen Preis festlegen

Das Wichtigste wird bei Ihrem Verkauf sicherlich der Preis sein. Damit Sie wissen, welchen Preis Sie verlangen können, sollten Sie sich vorab einen kleinen Überblick verschaffen. Einen ersten Einblick in die aktuellen Verkaufspreise erhalten Sie in den Gebrauchtwagenbörsen, die Sie im Internet finden. Hier geben Sie die Daten von Ihrem Fahrzeug ein und erhalten sofort einige Ergebnisse. Hier werden Sie schnell ein Gefühl dafür erhalten, was Sie als Verkaufspreis ansetzen können. Meist sind die Preise Verhandlungsbasis und Sie können ruhig ein paar Euro drauflegen. Die meisten Käufer möchten nämlich handeln. Achten Sie aber auch, dass Sie bei Ihrer Berechnung die Sonderausstattung mit einbeziehen. Sie können Ihr Fahrzeug auch vom TÜV schätzen lassen. Dafür müssen Sie hierfür auch bezahlen. Spätestens wenn es einen echten Ansturm auf Ihr Fahrzeug gibt wissen Sie, dass Sie zu günstig inseriert haben. Meldet sich niemand, liegt Ihr Preis vielleicht zu hoch.

 

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch mit auf den Weg geben, dass Sie am besten nur Bargeld annehmen und den Verkauf erst dann abschließen, wenn Sie das komplette Geld erhalten haben.